Wir setzen uns seit langem für die Steigerung der Attraktivität und Verbesserung der verkehrstechnischen Situation in der Wiesentaler Ortsmitte ein. Im April stimmten wir deshalb auch im Gemeinderat der Mittelbereitstellung für die Durchführung einer Planung durch die LBBW Immobilien Management GmbH zu.
Grundlage für die Planung und den möglichen Erhalt von Fördergeldern aus Landes- und Bundestöpfen ist eine von uns begrüßte, umfassende Bürgerbeteiligung. Diese hat mit der Informationsveranstaltung am 14.11. im Atrium des Rathauses einen ersten Meilenstein. Wir empfehlen allen Anwohnern der Mannheimer Straße, Karlsruher Straße und Philippsburger Straße dieses Informationsangebot der Stadt zu nutzen, um sich über die anstehenden Schritte und Maßnahmen zu informieren. Schließlich könnten diese Informationen ggf. schon Einfluss auf die persönliche Planung hinsichtlich Sanierung und Neugestaltung des eigenen Anwesens haben. Zuviel darf man allerdings noch nicht erwarten, da die Planungen und Vorschläge der LBBW Immobilien Management GmbH sich erst nach einer umfangreichen Bestandsaufnahme konkretisieren können. Hierzu gehört auch die Befragung von Eigentümern und Bewohnern im betreffenden Gebiet.
Insgesamt, finden wir, ist die Stadt auch mit unserer Beteiligung auf dem richtigen Weg. Jetzt sind allerdings auch die Bürger Wiesentals und Anwohner der betreffenden Straßenzüge gefragt. Denn schon in dieser ersten Informationsveranstaltung können eigene Ideen und Vorschläge eingebracht werden. Somit bietet sich eine tolle Gelegenheit für jeden die Zukunft Wiesentals aktiv mitzugestalten.
Wir freuen uns auf den Dialog mit unseren Bürgern zu diesem und weiteren Themen.
Alle Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter: www.freiewaehler-waghaeusel.de
Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen möchten, senden Sie uns doch einfach eine e-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wer kennt das nicht? Lange Wartezeiten in Arztpraxen , Termine in 4-6 Wochen beim Facharzt. Da ist ggf. die Krankheit schon chronisch geworden. Doch nicht die Ärzte, die –Gott sei Dank – in unserer Stadt und Umland praktizieren trifft hier die Schuld, sondern ein System, das offensichtlich nicht genügend Anreize schafft, um sich als Arzt/Unternehmer im ländlichen Raum niederzulassen.
Nachvollziehen kann man das. Bei steigenden Aufwand für Bürokratie, Personalkosten und Versicherungsbeiträgen für Rechtsschutz und Fehlbehandlung kann man sich als junger Mensch vor der Berufswahl schon mal fragen: Warum soll ich eigentlich noch Arzt werden?
 
Bevor wir aber nun weiter dem System alle Schuld geben, das auch viele tolle Seiten hat, sollten wir in Waghäusel dafür sorgen, dass zumindest die von uns beeinflussbaren Faktoren für die Gründung einer Arztpraxis geschaffen werden. Diesbezügliche Ideen wurden unlängst in unserer Vorstandssitzung diskutiert. Nahe liegend wäre z. B. dass die Stadt bei der Erschließung oder Vergabe von Grundstücken, eine Zweckbindung vorsieht, um somit zumindest eine Grundvoraussetzung für die Ansiedlung von Ärzten zu schaffen.
Am 21.10. machte sich eine Delegation der Freien Wähler mittels Fahrrad auf den Weg, um das am Mittwoch auf unserer Vorstandssitzung intensiv besprochene Thema zur Radewegführung in Augenschein zu nehmen.
Anstoß für die Diskussion war die neu erstellte Radwegführung am Ausgang Wiesental Höhe Weinbrenner-Straße. So manch ein Radfahrer fragt sich hier „Muss ich jetzt absteigen? Endet der Radweg hier oder wo geht er weiter?“
In der Tat ist auf unserem Bild erkennbar, dass die Radweg-Linienführung am neu geteerten Bereich halb aufhört. Es ist nicht klar erkennbar, ob sich neben den Doppellinien der Radweg fortsetzt. Aber vielleicht sind hier auch die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Wir meinen, hier bedarf es einer schnellen Kennzeichnung, um die notwendige Klarheit im Verkehrsverlauf zu schaffen. Die Sicherheit der Radfahrer auf unserem innerstädtischen Radwegenetz ist uns schon immer ein besonderes Anliegen, für das wir uns stetig einsetzen.
Am Mittwoch den 22.08 fand im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waghäusel unsere Aktion "Kochen und backen für Kinder" statt.
Bei den heißen Temperaturen wurde erst etwas gegen den Durst unternommen. Eine Vielzahl von Obst und Möhren wurden vorbereitet, um daraus Saft zu pressen. So manches Kind war sehr überrascht, wie lecker diese völlig gesunden Cocktails schmeckten. Jedes Kind konnte dabei seine ganz eigene Mischung zusammenstellen. So manch einer fühlte sich schon als zukünftiger Gesundheitsmixer berufen und wollte gar nicht mehr aufhören zu pressen.
Aber da gab's ja auch noch Teig, mit dem es dann so richtig lustig wurde. Pfannkuchen lernten beim Wendevorgang das Fliegen. Gerüchten zufolge riefen besorgte Waghäuseler Bürger im Rathaus an und berichteten von unbekannten kreisförmigen Flugobjekten in der Schönbornstraße. Doch spätestens als der Pfannkuchengeruch durch die Straßen strömte, war das Phänomen geklärt. Als nächstes Highlight folgte die Herstellung von Apfelmus, Fleischröllchen und Nachtisch.
Nach soviel aktivem Tun hatte man sich dann auch den Genuss der selbst zubereiteten Leckereien redlich verdient.
Herzlichen Dank an alle Kinder, die unserer Einladung und gefolgt sind und natürlich den fleißigen Helferinnen und Helfer der Freien Wähler, die zusammen mit den Kids einen wunderschönen Tage verbringen durften.
Die Informationsveranstaltung „Masterplan Eremitage 2018“ am Mittwoch, den 18.07. im Atrium des neuen Rathauses in Waghäusel, kann als solch ein Schritt betrachtet werden. Hierbei ging es um die Vorstellung eines kompletten Neukonzepts für die Nutzung des aktuellen Gewerbegebietes Westlich der Eremitage. Stand heute ist dieses Gebiet überwiegend als Gewerbegebiet vorgesehen. Die Investorengruppe bestehend aus der Familie Wirth und der Unternehmensgruppe Diringer & Scheidel haben hierfür neue Ideen entwickelt und diese von der BHM Planungsgesellschaft mbH in ersten Entwürfen skizzieren lassen.
Kernbestandteil der Ideen ist die Gestaltung eines Mischgebietes aus Wohn- und Gewerbegebiet. Hierbei würden sich Mehrfamilien und Reihenhäuser öffnend zur Ermitage hin angesiedeln. Die Planung geht hierbei von ca. 900 Wohneinheiten aus.Westlich davon sollten sich dann Bürogebäude und Bereiche für kleinere Industrie- und Handerwerksbetriebe anschließen.
Beeindruckend waren die Darstellungen, die erahnen ließen, wie man zukünftig mit freiem Blick auf die Eremitage seinen Cafe Latte genießen würde und zwischen Baumalleen hinüber zum Eremitage-Garten flanieren könnte.
So war es auch nicht verwunderlich, dass in der anschließenden Fragerunde der ein oder andere Bürger das Ganze schon als beschlossen betrachtete. Doch davon kann noch keine Rede sein. Auch wenn Markus Wirth, am liebsten morgen anfangen würde, so sind doch noch viele weitere Schritte zu unternehmen. Schließlich gehört das Gelände noch der Stadt und der Bebauungsplan entspricht nicht den neuen Ideen. Auch die Wirtschaftlichkeit ist noch alles andere als sicher.
Dennoch sollte man die damit verbundene Schaffenskraft nicht unterschätzen und den Investoren für diesen ersten Schritt danken. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint dies für die Zukunft der Stadt eine attraktive und vielversprechende Möglichkeit zu sein.
JöBo