Wer kennt das nicht? Lange Wartezeiten in Arztpraxen , Termine in 4-6 Wochen beim Facharzt. Da ist ggf. die Krankheit schon chronisch geworden. Doch nicht die Ärzte, die –Gott sei Dank – in unserer Stadt und Umland praktizieren trifft hier die Schuld, sondern ein System, das offensichtlich nicht genügend Anreize schafft, um sich als Arzt/Unternehmer im ländlichen Raum niederzulassen.
Nachvollziehen kann man das. Bei steigenden Aufwand für Bürokratie, Personalkosten und Versicherungsbeiträgen für Rechtsschutz und Fehlbehandlung kann man sich als junger Mensch vor der Berufswahl schon mal fragen: Warum soll ich eigentlich noch Arzt werden?
 
Bevor wir aber nun weiter dem System alle Schuld geben, das auch viele tolle Seiten hat, sollten wir in Waghäusel dafür sorgen, dass zumindest die von uns beeinflussbaren Faktoren für die Gründung einer Arztpraxis geschaffen werden. Diesbezügliche Ideen wurden unlängst in unserer Vorstandssitzung diskutiert. Nahe liegend wäre z. B. dass die Stadt bei der Erschließung oder Vergabe von Grundstücken, eine Zweckbindung vorsieht, um somit zumindest eine Grundvoraussetzung für die Ansiedlung von Ärzten zu schaffen.
Am 21.10. machte sich eine Delegation der Freien Wähler mittels Fahrrad auf den Weg, um das am Mittwoch auf unserer Vorstandssitzung intensiv besprochene Thema zur Radewegführung in Augenschein zu nehmen.
Anstoß für die Diskussion war die neu erstellte Radwegführung am Ausgang Wiesental Höhe Weinbrenner-Straße. So manch ein Radfahrer fragt sich hier „Muss ich jetzt absteigen? Endet der Radweg hier oder wo geht er weiter?“
In der Tat ist auf unserem Bild erkennbar, dass die Radweg-Linienführung am neu geteerten Bereich halb aufhört. Es ist nicht klar erkennbar, ob sich neben den Doppellinien der Radweg fortsetzt. Aber vielleicht sind hier auch die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Wir meinen, hier bedarf es einer schnellen Kennzeichnung, um die notwendige Klarheit im Verkehrsverlauf zu schaffen. Die Sicherheit der Radfahrer auf unserem innerstädtischen Radwegenetz ist uns schon immer ein besonderes Anliegen, für das wir uns stetig einsetzen.
Am Mittwoch den 22.08 fand im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waghäusel unsere Aktion "Kochen und backen für Kinder" statt.
Bei den heißen Temperaturen wurde erst etwas gegen den Durst unternommen. Eine Vielzahl von Obst und Möhren wurden vorbereitet, um daraus Saft zu pressen. So manches Kind war sehr überrascht, wie lecker diese völlig gesunden Cocktails schmeckten. Jedes Kind konnte dabei seine ganz eigene Mischung zusammenstellen. So manch einer fühlte sich schon als zukünftiger Gesundheitsmixer berufen und wollte gar nicht mehr aufhören zu pressen.
Aber da gab's ja auch noch Teig, mit dem es dann so richtig lustig wurde. Pfannkuchen lernten beim Wendevorgang das Fliegen. Gerüchten zufolge riefen besorgte Waghäuseler Bürger im Rathaus an und berichteten von unbekannten kreisförmigen Flugobjekten in der Schönbornstraße. Doch spätestens als der Pfannkuchengeruch durch die Straßen strömte, war das Phänomen geklärt. Als nächstes Highlight folgte die Herstellung von Apfelmus, Fleischröllchen und Nachtisch.
Nach soviel aktivem Tun hatte man sich dann auch den Genuss der selbst zubereiteten Leckereien redlich verdient.
Herzlichen Dank an alle Kinder, die unserer Einladung und gefolgt sind und natürlich den fleißigen Helferinnen und Helfer der Freien Wähler, die zusammen mit den Kids einen wunderschönen Tage verbringen durften.
Die Informationsveranstaltung „Masterplan Eremitage 2018“ am Mittwoch, den 18.07. im Atrium des neuen Rathauses in Waghäusel, kann als solch ein Schritt betrachtet werden. Hierbei ging es um die Vorstellung eines kompletten Neukonzepts für die Nutzung des aktuellen Gewerbegebietes Westlich der Eremitage. Stand heute ist dieses Gebiet überwiegend als Gewerbegebiet vorgesehen. Die Investorengruppe bestehend aus der Familie Wirth und der Unternehmensgruppe Diringer & Scheidel haben hierfür neue Ideen entwickelt und diese von der BHM Planungsgesellschaft mbH in ersten Entwürfen skizzieren lassen.
Kernbestandteil der Ideen ist die Gestaltung eines Mischgebietes aus Wohn- und Gewerbegebiet. Hierbei würden sich Mehrfamilien und Reihenhäuser öffnend zur Ermitage hin angesiedeln. Die Planung geht hierbei von ca. 900 Wohneinheiten aus.Westlich davon sollten sich dann Bürogebäude und Bereiche für kleinere Industrie- und Handerwerksbetriebe anschließen.
Beeindruckend waren die Darstellungen, die erahnen ließen, wie man zukünftig mit freiem Blick auf die Eremitage seinen Cafe Latte genießen würde und zwischen Baumalleen hinüber zum Eremitage-Garten flanieren könnte.
So war es auch nicht verwunderlich, dass in der anschließenden Fragerunde der ein oder andere Bürger das Ganze schon als beschlossen betrachtete. Doch davon kann noch keine Rede sein. Auch wenn Markus Wirth, am liebsten morgen anfangen würde, so sind doch noch viele weitere Schritte zu unternehmen. Schließlich gehört das Gelände noch der Stadt und der Bebauungsplan entspricht nicht den neuen Ideen. Auch die Wirtschaftlichkeit ist noch alles andere als sicher.
Dennoch sollte man die damit verbundene Schaffenskraft nicht unterschätzen und den Investoren für diesen ersten Schritt danken. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint dies für die Zukunft der Stadt eine attraktive und vielversprechende Möglichkeit zu sein.
JöBo

Für das Haushaltsjahr 2019 beantragt die Freie Wähler Fraktion die Einstellung von entsprechenden Haushaltsmittelen für folgende Maßnahmen:


1. Umsetzung und entsprechende Mittelbereitstellung für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in der Ortsmitte Wiesental, explizit für die Mannheimer Straße.

2. Einsegnungshallen

Friedhof Kirrlach:
• Neuer Innenanstrich, Anbringen eines Sonnenschutzes vor der Halle und Aufstellen von Sitzgelegenheiten/Bänken um die Halle.

Friedhof Kirrlach und Wiesental:
• Anschaffung von Funkmikrofonen

3. Lärmschutzwalle

Generelle Überprüfung und Ertüchtigung der Lärmschutzwälle
in Waghäusel, Kirrlacher Straße und in der verlängerten Karlsruher Straße/Mittelzellchen
gegenüber Gewerbegebiet Ost.

4. Radwegbeleuchtung

  • Anbringung von fehlenden Beleuchtungskörpern auf dem Radweg entlang der Süd-Ost-
    Umgehung ab Jurastraße bis zum Kreisel in Richtung St. Leon/L555
  • Fehlende Beleuchtung zwischen Badweg und Jugendzentrum WaWiKI
  • Beleuchtung der Fahrradabstellplätze am zwischenzeitlich fertiggestellten Bahnhof
    Wiesental

5. Bezuschussung der Außensanierung zum Erhalt der Pfarrkirche St. Jodokus Wiesental
in angemessener Höhe

6. Erweiterung des Stellenschlüssels und Übernahme der damit verbundenen Personalkosten

für die Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft, um eine Angleichung der Schließtage
für alle Einrichtungen in der Stadt Waghäusel möglich zu machen.


7.Weitere Bereitstellung von Mitteln und Fortführung für die vom Gemeinderat bereits beschlossene Maßnahmen:

  • Breitbandverkabelung
  • Neubau Gemeinschaftsschule
  • Dachsanierung Realschule
  • Radwegenetz
  • Ausbau der Kindertagesbetreuung im Stadtgebiet